Leben mit familiärem Brustkrebs - mit 27 Jahren bin ich das erste Mal erkrankt ...

Graf Gabriele, 47 Jahre

Als ich damals eine Glatze hatte, fand das meine kleine Tochter total witzig! Heute bin ICH diejenige, die jedes Mal lacht, wenn ich Shampoo und Wimperntusche kaufe!

Naomi Jacob, 43 Jahre

Sucht euch einen Sport, der euch Spaß macht. Genießt das Leben in vollen Zügen und lebt!

Hadu Puchinger, 80 Jahre

Ich tue mir Gutes und spreche mit allen, die es hören wollen, über meine Erkrankung. Reden kann Angst nehmen!

Evelyn Flatz, 45 Jahre

Das Leben ist wunderschön - sage ich heute – und das stimmt!

Fatima Music, 65 Jahre

„Mama, musst du jetzt auch sterben?“ fragte mich mein damals 17-jähriger Sohn, als ich mit 53 Jahren an Brustkrebs erkrankte. Mein Sohn ist mittlerweile 35 Jahre alt.

Pia Dolischka

Du bist nicht allein!

Jede achte Frau in Österreich erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Davon sind auch zunehmend jüngere Frauen betroffen. Die Diagnose „Krebs“ bedeutet Angst, Mutlosigkeit und das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Im Verein Frauenselbsthilfe nach Krebs in Vorarlberg haben sich Frauen zusammengeschlossen, die mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert wurden und Operation und Therapien selbst erfahren haben.

Wir wollen über den Krebs reden und für jene da sein, die mit der Diagnose konfrontiert sind. Wir können unsere Erfahrungen teilen und unser Wissen über Behandlungs- und Therapieformen bei Brustkrebs weitergeben. Wir wollen einander stärken und Mut machen.

Ein großes Anliegen des Vereins Frauenselbsthilfe nach Krebs ist es, Frauen für die Vorsorge zu motivieren, denn durch die Früherkennung bestehen beste Voraussetzungen auf Genesung.